Beim "Preis der Quadratestadt" in Mannheim, einem mit 118 Fechterrinnen international hoch besetzten Qualifikationsturnier des Deutschen und europäischen Fechtverbandes, kämpfte sich Christine Schiwek vom Fechtclub Kassel mit beeindruckender Leistung auf Platz 30 und damit bis in die deutschen Ranglistenplätze vor. Bereits in der Vorrunde überzeugte Schiwek mit 4 Siegen bei nur einer Niederlage. Die Zwischenrunde beherrschte sie noch deutlicher, souverän erfocht sie sich Sieg um Sieg und zeigte dabei auch keinen Respekt vor großen Namen.
In der Direktausscheidung kämpfte sie sich über den Hoffnungslauf nach einer denkbar knappen 14 :15 Niederlage gegen die Kaderfechterin Maria Hugas Mallorqui (Heidelberg) zurück in den Wettbewerb. Im KO der besten 32 Fechterinnen musste sich Christine Schiwek der späteren drittplatzierten Julia Morawietz (Leverkusen) mit 12 . 15 Treffern geschlagen geben, das endgültige Aus bedeutete dann die Niederlage gegen Christiana Engel (Österreich) im Hoffnungslauf. Mit dem erreichten 30. Platz auf einem hochkarätigen Turnier, bei dem der deutsche Bundeskader der Degenfechterinnen zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in London fast vollständig angetreten war, zeigten sich Christine Schiwek und Fechtmeister Daniel von der Ahé am Ende hoch zufrieden.


