Veteranenmeisterschaften liefen reibungslos

Die Bronzemedaille von Sabine Glaser im Säbel U40 ragte aus Kasseler Sicht aus den Ergebnissen des Heimturniers am Wochenende heraus. Glaser holte damit die einzige Medaille für den ausrichtenden Fechtclub Kassel, der mit der sportlichen Bilanz nicht zufrieden sein konnte. Ihr Halbfinale hatte sie zuvor mit 5:10 Treffern gegen die enorm dynamisch fechtende Christina Mazzola (KTF München) verloren.

Bereits zum 30. Mal war Kassel Veranstaltungsort der Offenen Hessischen Veteranenmeisterschaften, bei denen Fechter und Fechterinnen ab 40Jahren starten. Der Hessische Fechtverband ehrte das Engagement des FCK mit einer Urkunde. In Erinnerung an den inzwischen verstorbenen Initiator des Wettkampfs trägt es inzwischen den Titel Franz-Hirt-Gedächtnisturnier. Fast 250 Meldungen aus Deutschland und darüber hinaus waren eingegangen, darunter wie immer auch etliche von früheren Nationalfechtern.

Einen ordentlichen 5. Platz im Säbel U50 sicherte sich Martina Neitzke, nachdem sie im Viertelfinale knapp 8:10 gegen Sandra Kaiser(Worms) unterlegen war. Sonia Oncoy de Fanasch wurde 6. Auch Petra Süvern machte es mit einem 8:10 spannend und wurde 9. im Degen U60. Eine solide Leistung zeigte Martina Neitzke im Degen U50, wo sie 15. wurde, Sonia Oncoy de Fanasch 20.

Nur knapp an einer zweiten Medaille schrammte Sabine Glaser im Degen U40 vorbei. Die spätere Vizemeisterin Silke Hargina (Rüsselsheim) warf sie im Viertelfinale aus dem Wettbewerb. In ihrer dritten Waffe, dem Florett, kam Glaser auf Rang 12.

Von den Kasseler Herren schlug Jürgen Dittmar sich im Florett U60 am besten. Im Viertelfinale gegen Claas Schmolke (VFW Oberalster Hamburg) ging er als Verlierer von der Planche und wurde am Ende 6.

Die erfahrenen Kasseler Degenfechter Christoph Schade (U40) und Olaf Dellit (U50) fochten beide deutlich unter Form. Schade wurde 10., Dellit schaffte nur Platz 23. Adam Fares belegte Rang 28. Im Säbel schlug er sich mit Platz 7 deutlich besser.

So war es ein organisatorisch viel gelobtes Turnier und die Kasseler Fechter und Fechterinnen zeigten sich als gute Gastgeber. Sportlich ist jedoch für die 31. Auflage im kommenden Jahr Luft nach oben. (Olaf Dellit)

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