Viel Bronze bei den Hessischen Meisterschaften

Erfolgreich auf Medaillenjagd war der Nachwuchs des Fechtclubs Kassel in Wetzlar, wo die Hessischen Meisterschaften U13 und U17 ausgetragen wurden. Highlights waren dabei die Bronzemedaillen für Oscar Lange Cantalpiedra im Degen U17 und für Mats Werner, der bei den U13 erstmals mit dem Säbel auf der Planche stand. Auch Kasseler Mannschaften sorgen für Edelmetall.

Im Herrendegen U17 waren 26 Fechter am Start. Oscar focht sich souverän durch Vorrunde und die K.O.-Gefechte, bevor er das Halbfinale gegen Arthur Englert (Eintracht Frankfurt) 6:15 verloren geben musste. ElioSüvern (14.) und Julian Werner (21.) rundeten das Kasseler Ergebnis ab. Auch als Mannschaft punkteten die drei und holten sich nach einer 45:33-Niederlage gegen den FC Offenbach Platz 4.

Mit weniger Konkurrenz hatte es Mats Werner im Säbel zu tun, der einzigen Waffe im modernen Sportfechten, bei der Stiche und Hiebe zulässig sind. Bronze bei der Premiere kann sich sehen lassen. In der Startgemeinschaft mit Wetzlar qualifizierte er sich auch in der Mannschaft für die Deutschen Meisterschaften.

Mit einem taktischen Trick gewann die Kasseler U13-Damenmannschaft im Degen die Bronzemedaille. Marlene Glaser, Giuletta Jankowski, Freja Haunert und Charlotte Stüer führten und provozierten die 2. Mannschaft des Frankfurter TV zu einer schwarzen Karte für Passivität. Diese wird vergeben, wenn zu lange kein Treffer fällt. Frankfurt wurde daher disqualifiziert.

Gut schlugen sich die U13er-Damen auch im Einzel: FrejaHaunert wurde 5., Giuletta Jankowski 7., Marlene Glaser 9. und Charlotte Stüer 14.

Die gleichaltrigen Jungen standen ihnen in nichts nach mit Alwin Schwenen auf Platz 5, Frederick Fares auf 7 und Mats Werner auf 11. Und auch sie holten Bronze im Team, nachdem sie gegen Eintracht Frankfurt 32:45 unterlegen waren. (Olaf Dellit)

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